Leeres Pflegebett, stehendes Pflegeauto: Hamburger Wohlfahrtsverbände warnen vor Versorgungslücken

Die in der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg (AGFW) zusammengeschlossenen Verbände sowie Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste haben am 1. September mit einem Aktionstag auf mögliche Folgen des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) aufmerksam gemacht.

Die Hamburger Wohlfahrtsverbände - und auch die DRK-Schwesternschaft Hamburg e.V. - unterstützen das Ziel, die Pflegeversicherung zukunftsfest aufzustellen. Kritisch sehen sie jedoch einzelne Regelungen des Gesetzentwurfs, die aus ihrer Sicht die Versorgung in Hamburg gefährden. Dazu gehören insbesondere Einschränkungen bei der Refinanzierung tariflicher Lohnsteigerungen, neue Budgetregelungen sowie Veränderungen bei Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
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