Pflegen – ein vielseitiger Beruf

Pflegen – ein vielseitiger Beruf

Die Wahl des richtigen Berufs ist eine schwere Entscheidung. Wir möchten Ihnen den spannenden und vielseitigen Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers vorstellen und Sie mit dem Ausbildungsweg vertraut machen. Zum Anfang ist ein Praktikum die beste Wahl. Erste Erfahrungen in einem Krankenhaus, einer Einrichtung der stationären Pflege oder bei einem ambulanten Pflegedienst zu sammeln ist durch nichts zu ersetzen.

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Das Spektrum reicht von der Akutversorgung schwer kranker Patienten im Krankenhaus über die Rehabilitation z.B. in Tageskliniken, von der stationären Betreuung von pflegebedürftigen Bewohnern in einer Pflegeeinrichtung bis hin zur ambulanten Pflege in gewohnter häuslicher Umgebung.

Die Grundlagen dieser Tätigkeit

Die Ausbildung ist sehr umfassend und anspruchsvoll. Haben Sie das Examen erst einmal „in der Tasche“, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und Karriere zu machen. Wussten Sie, dass Ihnen nach dem Examen mehr als 20 Fachgebiete offen stehen?

Ihre persönliche Karriereplanung

Mit dem Examen stehen Ihnen viele Türen offen. Gerade im Gesundheitswesen gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich zu spezialisieren und weiterzuentwickeln. Es gibt Fortbildungen in den unterschiedlichsten Fachgebieten sowie in fachübergreifenden und berufsübergreifenden Bereichen des Gesundheitswesens:

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Voraussetzungen für eine Ausbildung
Natürlich ist uns ein guter Schulabschluss wichtig. Darüber hinaus suchen wir Menschen, die neben einem Interesse für Pflege folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Lernbereitschaft, Flexibilität und Elan
  • Selbstständigkeit und Organisationsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • erste praktische Erfahrungen, z.B. durch ein Pflegepraktikum, FSJ

Das Krankenpflegegesetz fordert zusätzlich

Gute Grundlage Ihrer beruflichen Zukunft

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist im Krankenpflegegesetz vom 16. Juli 2003 geregelt. Auf der Grundlage dieses Gesetzes werden Ihnen alle notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen vermittelt, die Sie für Ihre berufliche Zukunft benötigen. Sie lernen in einem interdisziplinären Team mitzuwirken, aber genauso Aufgaben eigenverantwortlich zu übernehmen.

Nach der Ausbildung sollen Sie in der Lage sein, insbesondere bei folgenden Aufgaben Eigenverantwortung zu übernehmen

Sie werden auf die Mitwirkung bei folgenden Aufgaben vorbereitet

Sie lernen dabei

Mit dem Examen an der staatlich anerkannten Bildungseinrichtung eröffnet sich Ihnen die Möglichkeit, auch im europäischen Ausland als Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger zu arbeiten.

Abwechslungsreich und praxisnah

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Gesundheits- und Krankenpfleger dauert in der Regel drei Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. In schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen werden die erworbenen Kenntnisse aus Theorie und Praxis abgefragt. In der Ausbildung ergänzen sich Theorie und Praxis von Anfang an. Sie erhalten theoretischen und praktischen Unterricht. Der theoretische Unterricht ist häufig in Blockform organisiert. Zwischen den Unterrichtsphasen arbeiten Sie in der Praxis auf einer Station im Krankenhaus oder in der Gemeindepflege im normalen Tagesablauf eines Teams.

Der theoretische Unterricht umfasst 2100 Stunden innerhalb von drei Jahren und vermittelt Ihnen das theoretische Wissen, das Sie für die berufliche Praxis und für die Abschlussprüfung benötigen

Die praktische Ausbildung umfasst 2500 Stunden.
Sie wird überwiegend in Krankenhäusern sowie in ambulanten und stationären Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt. Das Krankenpflegegesetz macht hier genaue Vorgaben, in welchen Abteilungen und Bereichen Sie praktisch ausgebildet werden müssen. Daneben gibt es aber auch Freiräume, in denen Ihre Neigungen oder Interessen berücksichtigt werden können. Hier richten sich die Möglichkeiten auch immer ein wenig nach dem Angebotsspektrum des Krankenhauses bzw. der Krankenhäuser, an denen die Ausbildung stattfindet.

Sie werden im Krankenhaus z.B. in den „klassischen“ Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe eingesetzt sowie in verschiedenen „Spezialbereichen“, etwa in der Psychiatrie und der ambulanten Pflege. Wir lassen Sie nicht allein! In den verschiedenen Einsatzgebieten werden Sie von engagierten Praxisanleitern begleitet und angeleitet und somit gut auf Ihre praktische Prüfung vorbereitet.

Zur Website des Bildungszentrums

Qualifizierung zum Erfolg

Professionalisierung der Pflegeberufe durch hoch qualifizierte Aus-, Fort und Weiterbildung sowie Vorantreiben der Akademisierung des Pflegeberufs ist unser ganz besonderes Anliegen. Nur wer sich qualifiziert, kann erfolgreich sein – und darin möchten wir unsere Mitglieder unterstützen. Aber auch Nichtmitgliedern steht unser Bildungsangebot offen.

Zwei Standorte für Ihre Kompetenz
In unserem Bildungszentrum Schlump – Zentrum für Gesundheitsberufe und im Bildungszentrum für Gesundheitsförderung in Hamburg-Altona bieten wir ein breit gefächertes Angebot an Bildungsmaßnahmen zur Weiterentwicklung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenz.